Wie sich die Stimmungen auf ein Foto auswirken.


Wanderung am Freitag: Südspitze Gnitz



Es ist egal wen oder was du fotografierst.

Es ist egal wo du fotografierst.


Das Foto ist immer eine Synthese, aus dem was um dich herum ist, was du bisher in deinem Leben gesehen hast und was dich gerade innerlich beschäftigt.



Es gibt mehrere Stimmungen, die dein Foto beeinflussen.



Die Stimmung in der Umgebung,

Äußere Einflüsse.

Geben den Bildern den Rahmen und wirken sich auf Modell / Motiv,

Fotograf und den Fotos aus

Das Licht, der Sonnenstand, die Zeit, das Wetter, die Jahreszeit, die Farbwirkung, die Farbsymbolik, die Landschaft, die Architektur, der Hintergrund...



Die Stimmung des Fotografen beim Fotografieren.

Einflüsse Fotograf / Fotografin

Geben den Bildern Inhalt

Deine Erlebnisse, deine Ressourcen, deine Erfahrungen, sensorische Integration, Umgang mit der Kamera, welche Bilder hast du schon gesehen, in welcher Richtung gehst du mit deinen Bildideen, was siehst du, was willst du zeigen...



Die Stimmung beim Shooting,

Einflüsse Modell, Ort oder Motiv

Erlebnisse und Erfahrungen, welche Assoziationen gibt es mit der Umgebung und mit dir als Fotograf, welche Intention gibt es für das Shooting.

Wie wurde oder wird der Ort genutzt, wofür wurde oder wird das Motiv (Gegenstand) genutzt, Symbolwirkung.



Die Stimmung bei der Begegnung

Die Schnittmenge. Zusammenführung aller drei Komponenten. Äußere Einflüsse, Fotograf und Modell / Motiv / Ort.

In dieser Begegnung wird das Foto erarbeitet.

Emotionale und soziale Kompetenz sind hier förderlich. Kommunikation verbal und auch non-verbal unabdingbar, Modell und Fotograf müssen sich öffnen, um echte Begegnung stattfinden zu lassen.


Vielleicht kennst du dieses Gefühl, wenn du einen Ort betritts:

Beim Betreten fühlst du dich sofort wohl oder unwohl und manchmal kannst du dir gar nicht erklären woran das genau liegt.

Genau die Stimmungen meine ich. Und diese Stimmung hat etwas mit dir zu tun und mit den Personen, die sich an diesem Ort befinden oder befunden haben.

Wenn du auf deine Intuition achtest, kannst du wirklich berührende Bilder erzeugen.




Der größte Einfluss von außen hat für mich das Licht, das Wetter und die Jahreszeit.


Heutzutage ist es kein Geheimnis, dass mit Bildbearbeitung Sommerbilder im Winter und Winterbilder im Sommer erstellt werden können. Für mich ist das keine Option, ich benutze die Bildbearbeitung dazu, für andere sichtbar zu machen, was ich sehe. Das schreibe ich jetzt, vielleicht habe ich in ein paar Jahren eine andere Meinung dazu. Es gibt durchaus viele Fotokünstler deren Bildkomposings ich phantastisch finde.


Mir gefällt es, wenn die Stimmungen die durch das Wetter entstehen zu sehen sind.

Gerade am Wasser sind die Farben und Reflexionen ein gutes Stilmittel.

Der Himmel und die Wolken spiegeln sich in den Wellen oder lassen das Meer farblos grau wirken. Die Sonne sorgt für harte Schatten und Lichtflecken, kann aber auch am Abend mit sanftem Licht poetische Bilder erzeugen. Für mich dieses das schönste Licht. Shootingtermine vermeide ich in der Mittagszeit.


Und mit folgenden Bildern möchte ich euch zeigen, wie ein Wetterumschwung fotografisch aussieht. Die Bilder sind alle am Freitag, 22.01.21 in der Zeit von 8:40Uhr - 11:40 Uhr entstanden. Also innerhalb 3 Stunden an einem Ort... kaum zu glauben oder ?


Einen schönen Sonntag

Jacqueline

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